Aktuelles
Bund
Zusammenhalten
© BKA/Tarek Wilde

Equal Pay Day: Höchste Zeit für Lohntransparenz!

06.11.2026

Der Equal Pay Day fällt in Österreich heuer auf den 5. November. Das heißt, Frauen arbeiten immer noch 57 Tage gratis. Für SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner ist es „beschämend“, dass Frauen nach wie vor deutlich weniger verdienen als Männer. Um das zu ändern, hat Arbeitsministerin Korinna Schumann einen Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie auf den Tisch gelegt. Die SPÖ-Frauen fordern ÖVP und NEOS auf, ihre Blockade diesbezüglich aufzugeben: „Wer gleichen Lohn für gleiche Arbeit will, braucht Transparenz“, betont SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger.

Der Equal Pay Day fällt in Österreich heuer auf den 5. November. Das heißt, Frauen arbeiten immer noch 57 Tage gratis. Für SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner ist es „beschämend“, dass Frauen nach wie vor deutlich weniger verdienen als Männer. Um das zu ändern, hat Arbeitsministerin Korinna Schumann einen Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie auf den Tisch gelegt. Die SPÖ-Frauen fordern ÖVP und NEOS auf, ihre Blockade diesbezüglich aufzugeben: „Wer gleichen Lohn für gleiche Arbeit will, braucht Transparenz“, betont SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger.

„Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist keine Verhandlungsmasse und kein freiwilliges Entgegenkommen – es ist eine Frage der Gerechtigkeit“, betont Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner anlässlich des Equal Pay Days, der 2026 auf den 5. November fällt. Ein zentraler Hebel für mehr Lohngerechtigkeit ist die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie. Transparente Gehaltsstrukturen stärken die Rechte von Arbeitnehmerinnen und helfen, Diskriminierung sichtbar zu machen und abzubauen. „Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Selbstbestimmung. Unser Ziel ist klar: gleiche Chancen, gleiche Anerkennung und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer“, so Holzleitner.

Dieser Inhalt von facebook.com wird erst nach deiner Einwilligung geladen. Dabei können Daten an den Anbieter übertragen werden — Details in der Datenschutzerklärung.

Gilt für alle externen Inhalte dieser Website und ist über die Cookie-Einstellungen änderbar.

Warum ist die EU-Lohntransparenzrichtlinie noch nicht umgesetzt?

SPÖ-Arbeitsministerin Korinna Schumann hat im Juni 2026 einen Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie in die Koordinierung geschickt. „Die Umsetzung der Richtlinie ist eine Chance, bestehende Ungleichheiten sichtbar zu machen und faire Kriterien für die Bezahlung zu etablieren“, so Schumann.

Für die SPÖ-Frauen ist es deshalb nicht nachvollziehbar, warum die Richtlinie noch nicht umgesetzt ist: „Worauf warten ÖVP und Neos? Die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie steht auch im Regierungsprogramm. Mehr Klarheit führt zu mehr Gerechtigkeit. Wer fair bezahlt, braucht sich vor Transparenz nicht fürchten“, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger.

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim sieht ÖVP und NEOS am Zug: „Pakt ist Pakt. Was man gemeinsam ausgemacht hat, setzt man auch um. Jeder Monat Blockade kostet Frauen bares Geld und Österreich riskiert ein Verfahren in Brüssel. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit steht seit fast 50 Jahren im Gesetz. Höchste Zeit, dass er auch auf dem Lohnzettel steht. Dafür braucht es endlich Lohntransparenz.“